23.10.2019

Scheck für kühles Kölsch satzungsgemäß?

BürgerStiftungLohmar unterstützt den Wahlscheider Sportverein WSV

Das war mal eine ganz besondere Diskussion im Vorstand der BürgerStiftungLohmar:
Kuratoriumsvorsitzender Helmut Otto wollte „seine“ erste Mannschaft des Wahlscheider Sportvereins nach erfolgreichem Fußballspiel herzlich von der BürgerStiftungLohmar gratulieren und die Fußballer zu einem, zwei oder drei kühlen Kölsch einladen.

Aber da hatte er die Rechnung ohne den Wirt, bzw. ohne die Wirtin gemacht: „Das ist nicht mit unserer Satzung vereinbar“ meinte Geschäftsführerin Gabriele Willscheid streng. 

„Aber kaltes Kölsch ist doch in Wahlscheid Brauchtum, und Brauchtum sollte gefördert werden“, konterte der glühende Fan des Wahlscheider Sportvereins ein wenig kleinlaut.

Mit einem entrüsteten „Papperlapapp, wo kommen wir denn da hin?“, fegte die Geschäftsführerin die Argumente der Rechtfertigung vom Tisch.

Spaß beiseite – Helmut Otto hatte als ausgewiesener Fan und Dauerkarteninhaber für die Spiele des WSV eine zweckgebundene Spende an die BürgerStiftungLohmar gemacht, damit die Stiftung einen Zuschuss für die neuen Trainingsanzüge der Mannschaft ausschüttet.

 

Ganz Wahlscheid ist stolz auf das engagierte und erfolgreiche Team – und wie überall, die Spieler laufen nur dann zu Höchstleistungen auf, wenn sie von hervorragenden Trainerteams begleitet und gefördert werden. Diesbezüglich ist der Wahlscheider Sportverein bestens aufgestellt. 

Helmut Otto wies schließlich noch darauf hin, dass es für ihn als Dauerkarteninhaber vom WSV und 1. FC. Köln oft Terminkollisionen gebe. Zuletzt habe er sich für den 1. FC. entschieden, der dann 0:4 aber verloren, während die Wahlscheider 4:0 gewonnen hätten. Deshalb gilt für ihn ab sofort: „Die erste Wahl ist der WSV“! Kann es ein größeres Kompliment für den WSV geben?

Der Vorsitzende Siegi Janzen und die Mannschaft bedankten sich ganz herzlich bei der Bürgerstiftung. 

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v.l.n.r.: Der WSV-Vorsitzende Siegi Janzen (3.v.l) und das Team freuen sich über den Scheck, den Helmut Otto (Mitte) überreicht.

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