06.07.2018

BürgerstiftungLohmar unterstützt Inklusion und Seniorarbeit Kolping-Jugendheim Donrath erhält Zuschuss von 1550 Euro

Immer, wenn du denkst, es geht nicht mehr … Ernst Harth, Vorsitzender des Vereins Kolping-Jugendheim Donrath, war schon der Verzweiflung nahe.
Für die Seniorenarbeit des Vereins hatte er sich ehrgeizige Projekte vorgenommen, die aber an der klammen Vereinskasse zu scheitern drohten. Doch: Immer, wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt zum Glück die BürgerStiftungLohmar daher.
Deren Geschäftsführerin Gabriele Willscheid und Stifter Dr. Johannes Bolten brachten einen großen Spendenscheck mit zum Sommerfest im Garten des Kolping-Jugendheims.
Mit stolzen 1550 Euro beteiligt sich die Bürgerstiftung an den Kosten der Projekte, mit denen der Verein die Inklusion bei seiner Arbeit und seine Seniorenarbeit optimieren will.
Die Seniorinnen und Senioren kommen alle 14 Tage im Jugendheim zusammen. Ihnen bietet Helga Kreuzer stets ein abwechslungsreiches Programm vom Erste-Hilfe-Kurs bis zu Vorträgen zum Beispiel über Patientenverfügung. Aber auch die Geselligkeit und der Gedankenaustausch werden großgeschrieben.
Das Angebot des Vereins soll nun erweitert werden. Der Zuschuss der Bürgerstiftung dient dazu, eine Rampe aus Metall vor der Haustüre zu installieren, damit Menschen mit Rollstühlen oder Rollatoren an den Veranstaltungen teilnehmen können. Eine neue Wegebeleuchtung soll für mehr Sicherheit sorgen.
Zudem denkt Ernst Harth an einen Projektor, damit sich die Gäste auch schon mal einen Film auf Großleinwand ansehen können.
„Unsere Seniorinnen und Senioren liegen uns ganz besonders am Herzen“, begründete Gabriele Willscheid die großzügige Spende. Außerdem, so die Geschäftsführerin der Bürgerstiftung, passten die geplanten Projekte hervorragend zum gesamtstädtischen Inklusionsprozess, der von der Bürgerstiftung ebenfalls unterstützt werde. Ernst Hardt zeigte sich jedenfalls hoch erfreut über die Rettung aus der Finanznot: Ohne die Bürgerstiftung hätte der Verein seine Vorhaben auf mehrere Jahre strecken müssen. „Doch jetzt“, so Hardt, „können wir loslegen.“


v.l.n.r.: B. und E. Hardt, G. Willscheid, Dr. J. Bolten

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